der schmachvollen Flucht des Darius und der Besetzung Phöniciens,Syriens und des größten Theils von Arabien H durch Alexandergehört, und da ihm zudem keine persischen Streitkräfte zu Gebotstanden, so nahm er den Eroberer in Land und Städten zuvorkom-mend auf 5). Dieser legte nach Pelusium eine Besatzung und befahlder Flotte, stromaufwärts °) bis zur Stadt Memphis zu steuern; erselbst schlug die Straße nach Heliopolis?) ein, und kam, den Nil-strom zur rechten lassend, durch die Wüste daselbst an, nachdem eralle auf seinem Wege gelegenen Plätze durch freiwillige Unterwerfungihrer Einwohner in seine Hand bekommen hatte. Von da setzte erüber den Strom und gelangte nach Memphis ^). Hier opferte eraußer den übrigen Göttern auch dem Apis o), und veranstaltete Wett-kämpfe in Leibesübungen und schönen Künsten ^°), wozu sich die be-währtesten Meister aus Griechenland bei ihm eingefunden hatten.In Memphis schiffte er sich mit den Schildträgern, den Bogen-schützen, den Agrianern und der Leibschaar der berittenen Gefolgs-leute ein und fuhr stromaufwärts ' *) dem Meere zu. Bei Cano-bus angelangt, umschiffte er den See Maria und landete inder Gegend, wo heut zu Tage die nach ihm benannte Stadt Alexan-dria liegt. Die Oertlichkeit schien ihm ausnehmend geeignet für dieGründung einer Stadt zu sein, die mit der Zeit blühend werdenkönnte "). Er bekam daher Lust, ans Werk zu gehen, entwarf eigen-händig den Plan der Stadt, bezeichnet«: die Stelle, wo der Markt-platz ") anzulegen sei, und bestimmte zugleich die Zahl der Tempelfür die griechischen Götter ") und auch für die ägyptische Isis ^),sowie deßgleichen den Umfang der zu führenden Mauern ^). Erbrachte daher Opfer dar, und diese waren von entschieden günstigerVorbedeutung.
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Es geht darüber auch noch folgende, für mich wenigstens nichtunglaubliche Sage: Alexander habe nämlich den Bauleuten einenPlan zur Ausführung der Mauer nach seiner eigenen Zeichnung zu-rücklassen wollen, da aber Nichts bei der Hand gewesen, um eine solcheauf dem Boden zu entwerfen, so sei Einer von den Werkmeistern aufden Gedanken gekommen, alles Mehl, das die Soldaten in Gefäßen