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1/2 (1885) Anabasis oder Feldzuege Alexanders
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eingenommenen Ordnung unter lauttönendcm Rudcrschlage heran.Als dich die Tyrier gewahr wurden, entsagten sic dem Gedanken anein Seetresfen, verstopften mit ihren Dreirnderern, so viel von diesendie Hafenmündungen fassen konnten, deren Eingänge, und suchten esso zu verhüten, daß die feindliche Flotte nicht in einen ihrer Häfeneinlaufen könnte. Als aber die Tyrier nicht gegen Alexander aus-liefen, segelte dieser auf die Stadt zu. Zwar verzichtete er auf denPlan, in den nach Sidon zu gelegenen Hasen ") mit Gewalt einzu-dringen, wegen der Enge seiner Mündung, und das um so mehr,weil er zugleich sah, daß die Einfahrt durch viele Dreiruderer mitherausgekehrtcn Vordertheilen versperrt sei; dagegen griffen die Phö-nicier drei feindliche Drcirnderer an, welche zu äußerst vor der Mün-dung lagen, und bohrten sie mit ihren Schnäbeln in den Grund.Die Schiffsmannschaft jedoch rettete sich mit leichter Mühe durchSchwimmen ans befreundete Gestade. Für den Augenblick ging nunAlexander am Ufer unweit des angelegten Dammes, wo er auf Schutzgegen die Winde rechnen durfte, mit seiner Flotte vor Anker. Amfolgenden Tage aber ertheilte er den Cypriern mit ihren Fahrzeugenunter dem Flottenführer Andromachns den Befehl, die Stadt vordem nach Sidon führenden Hafen zu blokiren; ein Gleiches solltendie Phönicier vor dem unterhalb des Dammes gegen Aegypten zugelegenen Hafen thun, wo er selbst auch sein Zelt hatte.

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Bereits hatten auch seine zahlreichen Maschinenbaumeister, dieer aus Cypern und ganz Phönicien zusammengebracht, viele Maschi-nen verfertigt und sie theils auf dem Damme, theils auf den Last-schiffen, welche er von Sidon mit sich gebracht hatte, theils auf allenden Dreiruderern, die keine Schnellsegler waren, anfgepflanzt. Nach-dem endlich Alles ins Werk gesetzt war, ließ man die Maschinen so-wohl auf dem angelegten Damme, als auch auf den Schiffen näherrücken, welche sich an mehreren Punkten vor Anker legten und dieFestigkeit der Mauer versuchten. Die Tyrier aber hatten nicht nuraus den Mauerzinnen gegen den Damm zu hölzerne Thürme errichtet,um von ihnen aus Widerstand zu leisten, sondern sie suchten sich auch