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1/2 (1885) Anabasis oder Feldzuege Alexanders
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schäften entgegen zu nehmen; kommst du aber selbst, so erbitte dirMutter, Weib und Kinder und was du sonst noch willst, und dusollst Alles erhalten. Denn was du dir von mir erbittest, das solldir gewährt werden, was es auch immer sei. Wenn du übrigenskünftighin Gesandte an mich schickst, so sei dessen eingedenk, daß dusie an den Beherrscher Asiens schickest, und hast du einen Wunsch, soschreibe nicht an mich, als wärest du meines Gleichen, vielmehr tragemir, als dem Herrn über all' das Deinige, dein Verlangen vor: wonicht, so werde ich gegen dich als absichtlichen Beleidiger verfügen.Bestreitest du aber meine königliche Oberherrlichkeit, so halte Stand,wage noch einen Kampf um dieselbe, und fliehe nicht, wie denn auchich wider dich ausziehen werde, wo du auch sein mögest. So lautetesein Schreiben an Daraus.

IS.

Als er aber erfuhr, daß nicht nur die Schätze, welche Darausmit Copheuis, dem Sohne des Artabazus, hatte nach Damaskusschaffen lassen, erbeutet, sondern daß auch die dabei gebliebenen Per-ser sammt dem übrigen Feldgeräthe des Königs weggenommen seien,so befahl er dem Parmenio, Alles dieses wieder nach Damaskus zu-rückbringen und daselbst bewachen zu lassen *). Die griechischen Ge-sandten jedoch, welche vor der Schlacht bei Darms cingetroffenwaren, gebot er, auf die Nachricht, daß auch sie gefangen wordenseien, ihm zuzuschicken. Es waren der Spartaner Euthycles, dieThebaner Thessaliscus, Sohn des Jsmenias, und Dionysodorus,ein Olympiasieger, und der Athener Jphicrates, Sohn des gleich-namigen Feldherrn ^). Als diese bei ihm angelangt waren, gab erden Thessaliscus und Dionysodorus, obgleich Thebaner, alsobaldfrei, und zwar theils aus Mitleid mit Theben, theils weil ihm ihreHandlungsweise verzeihlich vorkam, da sie bei der Unterjochung ihrerVaterstadt durch die Macedonier sich und ihrer Heimath zu helfensuchten, so gut sie konnten, und sollte es auch durch den Beistand derPerser und des Darms geschehen. Schon diese Erwägungen stimm-ten ihn zur Milde gegen beides; dazu traten, wie er selbst erklärte,noch persönliche Beweggründe zu ihrer Freilassung, bei Thessaliscusnämlich Achtung für dessen Familie, weil sie zu den angesehensten