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1/2 (1885) Anabasis oder Feldzuege Alexanders
Entstehung
Seite
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Ptolemäus und Asander haben den Perser Orontobates °>), welchernoch die Burg von Halicarnaß besetzt hielt und sich in Myndns,Caunus, Thera und Callipolis °) behauptete, besiegt und dazu uochCos uud Triopium °) unterworfen: jener sei, schrieben sie, in einemblutigen Treffen unterlegen, und von seinem Fußvolk seien gegensiebenhundert, von seiner Reiterei etwa fünfzig Mann getödtet wor-den und nicht weniger als tausend in Gefangenschaft gerathen. InSoli brachte Alexander dem Aesculap ein Opfer dar?), hielt mit sei-nem ganzen Heere einen feierlichen Aufzugs), veranstaltete einenFackellanf, ordnete Wettkämpfe in Leibesübungen und in musischenKünsten") an und gewährte den Saliern eine volksthümliche Ver-fassung worauf er nach Tarsus znrückzog. Die Reiterei entsandteer unter Philotas' Führung über die alersche Ebene") an den FlußPyramus er selbst gelangte mit dem Fußvolk und der königlichenReiterschaar nach Magarsus und opferte daselbst der MagarsischenAthene. Van hier kam er nach Mallus, brachte dem Heros Amphi-lochus das gebührende Todtenopfer dar, dämpfte den Aufruhr, wel-chen er in der Stadt antraf, und erließ derselben die Abgaben, welchesie bisher an König Darius entrichtet hatte, weil die Malloten Nach-kommen argivischcr Ansiedler waren und er selbst seine Herkunft vonden argivischen Herakliden ableitetc ").

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Noch befand er sich in Mallus, als die Nachricht bei ihm ein-traf, daß Darius mit seiner ganzen Heeresmacht bei Sochi ') imLager stehe. Dieser Ort gehört schon zu Asshrien und ist von denassyrischen Pässe» ungefähr zwei Tagereisen entfernt. Da versam-melte er denn seine Gefolgsleute und erösfnete ihnen die über Dariusund dessen Heer eingetroffeuen Nachrichten. Sie verlangten unver-weilten Aufbruch: Alexander jedoch entließ vor der Hand unter Lob-sprüchcn die Versammlung und rückte erst am folgenden Tage gegenDarius und die Perser aus. Am zweiten Tage durchzog er die Eng-pässe und lagerte sich bei der Stadt Myriandrus ^). In der Nachttrat arges Unwetter ein ^), und Regengüsse und Sturmwind hieltenihn im Lager zurück. Auch Darius blieb mit seinem Heere eine Zeitlang in seiner Stellung; er hatte sich nämlich eine nach allen Seiten