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die Freiheit). Auf die Burg, wo die persische Besatzung log, verfügteer sich gleichfalls persönlich uud fand den Platz wolilbefcstigt; derselbewar nämlich nicht nur sehr hoch gelegen und auf allen Seiten schroffabfallend, sondern auch mit einer dreifachen Mauer umgeben. Da kamihm der Gedanke bei, oben auf der Burg dem olympischen Zeus einenTempel zu bauen und einen Altar zu errichten. Wie er sich nach derhiefür geeignetsten Stelle oben umsah, überfiel ihn — es war Sommers-zeit — Plötzlich ein Gewitter mit heftigen Donnerschlägen und einPlatzregen ergoß sich über den Ort, Ivo der lydische Königspalast stand.Hieraus schloß Alexander, daß ihm die Gottheit selbst hiemit den Ortandeute, wo der Tempel des Zeus hingebaut werden solle und er-theilte demgemäß seine Weisungen. Als Befehlshaber der Burg vonSardes ließ er den Pausanias, einen der Gefolgsleute, zurück; für An-satz und Einzug der Abgaben den Nicias; für die Verwaltung Lydiensund der übrigen Statthalterschaft des Spithridatcs den Asander, Phi-lotas' Sohn, und theilte ihm so viel an Reiterei und leichtem Fußvolkzu, als für die gegenwärtigen Umstände zu genügen schien. Den Calasund den Alexander, Aeropus'Sohn, entsandte er nach dem LandeMcmnons H, und gab ihnen die Peloponncsicr und den größten Theilder übrigen Bundesgenossen mit, außer den Argrivern: diese blieben alsBesatzung in der Burg von Sardes zurück. — Inzwischen hatte sichdie Nachricht vom Ausgange der Rciterschlacht verbreitet, worauf diein Ephesus als Besatzung liegenden Miethtruppen zweier ephesischcrDreirudcrer sich bemächtigten und ans die Flucht begaben, mit ihnenAmyntas, der Sohn des Antiochus, der aus Macedonicn vor Alexandergeflohen war 8). Zwar hatte derselbe bisher keine Kränkung von Ale-xander erlitten, hielt cs aber doch bei seiner eigenen Abneigung gegendiesen nicht für unmöglich, noch eine unangenehme Begegnung von ihmerfahren zu müssen. Alexander, vier Tage darauf in Ephesus ange-langt, setzte die Verbannten, welche um seinetwillen aus der Stadt ver-wiesen worden waren, wieder ein, hob die Oligarchie auf und stelltedie Volksherrschaft wieder her, befahl übrigens, alle Abgaben, welcheman seither den Persern entrichtet hatte, der Artemis zu bezahlen.Sobald aber das Volk von Ephesus der Furcht vor den wenigen Ge-walthabern ledig war, erhob es sich, um diejenigen hinzurichten, welcheden Mcnmon hcrbeigerufcn, den Artemistempel ausgcplündert, die