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1/2 (1885) Anabasis oder Feldzuege Alexanders
Entstehung
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Befehle rasch vollziehen zu können >). Zuerst nun hieß er die Schwer-bewaffneten ihre Piken gerade in die Höhe richten, hernach sie auf eingegebenes Zeichen fällen und dicht geschlossen jetzt rechts und dannwieder links wenden H. Die Phalanx selbst ließ er schnell vorrückenund Soldaten aus den hintern Gliedern rechts und links auf-inarschircn ^). Nachdem er so in kurzer Zeit die Stellungen vielfachgewechselt hatte, eröffncte er mit dem linken Flügel der Phalanx, wiemit einem Keile H, den Angriff auf die Feinde. Schon lange warendiese voll Verwunderung beim Anblick der mit eben so viel Behendigkeitals Ordnung vollzogenen Bewegungen, und warteten jetzt den Angriffvon Alexanders Leuten nicht ab, sondern verließen vielmehr die Vor-höhcn. Als aber vollends die Maccdonier auf des Königs Befehlden Schlachtruf erhoben und mit ihren Piken gegen die Schilde schlu-gen 5), da gcriethcn die Taulantier über dem Getöse in noch größerenSchrecken und wichen mit ihrem Heere eilfertig gegen die Stadt zurück.Als aber Alexander wahrnahm, daß eine kleine Abtheilung der Feindenoch eine Anhöhe besetzt halte, an welcher er vorbeiziehcn mußte, socrtheilte er den Leibwächtern und den Gefolgsleuten seiner Umge-bung H den Befehl, mit ihren Schilden zu Pferd zu steigen und gegendie Anhöhe anzusprcngcn; dort angelangt, sollten sie, wofern derfeindliche Posten Miene machte, seine Stellung zu behaupten, zurHälfte absitzen und unter die Reiter gemischt zu Fuß kämpfen. Dochkaum hatten die Feinde diese Bewegung Alexanders bemerkt, als siedie Anhöhe räumten und zu beiden Seiten sich in die Berge zogen.Ans das hin besetzte Alexander den Hügel mit den Gefolgsleuten undbeorderte zu ihrer Verstärkung die Agrianer, sammt den Bogenschützengegen zweitausend Mann stark; den Schildträger» aber befahl er, überden Fluß zu setzen, und den maccdonischcn Gefolgsleuten zu Fuß ihnenmit ihren Zügen nachzufolgen. Sobald ihnen der Uebcrgang gelungenwäre, sollten sic nach der linken zu') sich aufstcllcn, so daß die Pha-lanx gleich nach dem Ucbcrgnngc dichtgeschlosscn erschiene. Er selbstaber stand auf den Vorposten und beobachtete vom Hügel aus dieBewegungen der Feinde. Als diese den Uebcrgang des Heeres wahr-nahmen, rückten sie an den Bergen hin gegen dasselbe vor, in derAbsicht, diejenigen, welche mit Alexander zuletzt abziehcn würden,anzugrcifcn. Dieter aber ging bei ihrer Annäherung mit den Leuten