Clitus, Bardylis' Sohnst, sci abgcfallcn und Glaucias, König derTaulantierst, Hube sich ihm angeschlossen. Auch wollten sie wissen,die Autariatcn werden ihn auf seinem Marsche anfallen. Deßhalbhielt er cs denn für geeignet, eilends aufzubrechen. Allein Langa-rus st, Fürst der Agrinner, welcher schon bei Philipps Lebzeiten seineZuneigung zu Alexander beurkundet und eine eigene Gesandtschaft anihn abgeordnet hatte, befand sich gerade mit seinen Schildträgern undso viel er sonst der tüchtigsten und bcstbcwaffneten Leute zu seinerVerfügung hatte, bei den: Heere. Als er nun erfuhr, Alexander er-kundige sich über die Autariatcn, was es für Leute seien und wie starkan Zahl, so erklärte er: man brauche die Autariatcn nicht in Anschlagzu bringen, denn sie seien die schlechtesten Soldaten in dieser Gegend,und er selbst wolle in ihr Land Anfällen, damit sie vielmehr Etwaszu Hause zu thun bekämen. Mit Alexanders Genehmigung machteer auch wirklich einen Einfall in ihr Land und ließ dasselbe dabei injeglicher Weise ansplündern. So bekamen denn die Autariatcn beisich selbst zu thun; Langarus aber erhielt außer andern großen Aus-zeichnungen von Alexander auch Geschenke, welche man von Seiten einesmacedonischen Königs für die höchsten erachtet, und zudem versprachihm Alexander seine Schwester Cyna 'st zur Gemahlin zu geben, so-bald er nach Pclla ') käme. Langarus starb jedoch nach seiner Heim-kehr an einer Krankheit: Alexander indessen rückte längs dem FlusseErigon st auf die Stadt Pelinmst, die festeste des Landes, zu, welcheClitus ebcndeßhalb besetzt hatte. In ihrer Nähe angclangt, schlug eram Flusse Eordnicus "st ein Lager und gedachte, am folgenden Tageihre Mauern anzngrcifcn. Clitus aber mit seinen Leuten hatte diesehr hohen und waldigen Berge rings nur die Stadt besetzt, um vonallen Seiten über die Macedonicr hcrzufallen, woferw diese die Stadtbcrcnnen sollten. Doch war der Taulantier-König Glaucins noch nichtzu ihm gestoßen. Wie Alexander sich der Stadt näherte, schlachtetendie Feinde drei Knaben und eine gleiche Zahl von Mädchen, auch dreischwarze Widder zum Opfer ' st und setzten sich darauf in Bewegung,als wollten sie mit den Macedonicrn handgemein werden. Allein beideren Annäherung räumten sie die von ihnen eingenommene Stellung, sofest diese auch war, und ließen sogar ihre Schlachtopfer als Beute liegen.An diesem Tage schloß er sie denn in die Stadt ein, bezog unter ihren
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