Druckschrift 
7 (1854) Die beiden Foscari. Werner
Entstehung
Seite
16
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Horch!

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Senator.

Memmo.'s war ri» Schrei von

Marina.

Nein, nicht meines Gatten -

Nicht Foscari's.

Mein mo.

Die Stimme war

Marina.

Nicht sein.

Er klagen? nein, das muß sein Baker, erNie, nimmermehr, er stirbt in Schweigen.

(Wiederholt ein schwaches Gestöhn drinnen.)Mcmmv.

Wie!

Nochmals?

Marina.

Sein Tod! cs schien nur so: nicht glaubenWill ich's. Ob er auch schrie, ich müßt' ihn lieben;Doch, nein nein nein cs müßte grause QualGewesen sein, die ihm den Ton erpreßte.

Senator.

Wenn du des Gatten Leid fühlst, willst du denn,Daß mehr als Todcsschmerz er schweigend dulde?

Marina.

Wir dulden jedes unsre Qual. Ich ließ.Veröden nicht das Haus der Foscari,

Würd' auch der Vater und der Soh» gctödtet;

Ich litt so viel, das Leben Jenen gebend,

Die ihnen folgen, als sic leiden können,

Wenn sic's verlassen: doch mein Weh war süß;Doch quält' es mich, bis ich wol schreien konnte,