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Nicht daß Ihr stürzet, ist das Schrecklichste —
Daß, wenn Ihr stürzt, Ihr hinsinkt in der BlütheDer unbesiegten, ungebrauchten Kraft,
— Das ist es, was ein Held am schwersten trägt.Franz, (der während dessen mit immer heftiger arbeitendem
Gcmnthe auf und ab gegangen, plötzlich still stehend.)
So hältst Du wirklich für verloren mich?
Balthasar.
Herr — thät' ich das — nie spräch' ich so mit EuchUnd drückte nutzlos Euch des Vorwurfs StachelIn Eure große Seele! — Nein — noch istVerloren nichts, was nicht durch kühnen ZugNoch doppelt wieder zu gewinnen war'.
Wie, Herr! Ist dieses Mauseloch
Der Grenzumfang von des Franziskus Macht?
— In Euch liegt Eure Macht, in Eurem Namen,
In dem Vertrau'», das in des Volkes Herzen
In warmer Neigung Euch entgegenschlägt.
Es scheiden nur die Mauern dieser BurgVon Eurer Kraft, von der Nation Euch ab.
Schwer trägt das Land des schlechten weltlichenRegimentes Druck, der Kirche Tyrannei,
Versucht vielleicht in nicht gar langer ZeitSelbst ohne Euch des Jochs Zertrümmerung.
(indem er Franz vertraulich näher tritt, mit leiserer Stimme.)Herr, als im Elsaß und im OberlandeIch für Euch warb, Hab' ich seltsamer DingeGar viel erfahren, Manches ausgespäht. —
Im Landvolk gährt's! Es spinnt sich was. Weit geht'sDurch alle Gan'n. Wie unter leichter DeckeVerderbenschwangern Schooß Vulkane bergen,
Glimmt ein verzehrend Feuer mächtig fort.