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Franz von Sickingen : eine historische Tragödie
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Die einzelnen, die er sich selbst erzwingt,

Im enggeschloss'ncn Gleise sie erzeugend.

Franz.

Wo zielst Du hin?

Balthasar.

Herr glaubt Ihr

An Todesahnungen?

Franz.

Alter, was ficht

Dich an?

Balthasar, (aufstchend und sich Franz ncihcrnd.sDaß man des Todes Stunde ahntIch glaub' es nicht das aber weiß ich sicher:Den Todfeind ahnt jed' Wesen sich heraus.

Es ist wie ein Gesetz, das die Natur durchzieht,

Im nnvcrnünft'gcn Thier sogar sich kündend.

Der Vogel bei der Klapperschlange BlickBebt scheu zurück, sein Loos vorhererkennend.

Noch eh' der Samum naht, wirft das KameelGeschloss'nen Auges zitternd sich zu Boden.

Noch mächt'ger wirkt im Menschen der Instinkt.Dem Freund mußt Du Dich zu erkennen geben,Ihm, oft umsonst, versichern, daß Dn's seist.

Der Feind allein, wie sehr Du Dich verstellst,

Hat bald Dich 'raus ist Deine beste Schätzung.

Es werthct Dich sein Haß gerechter als

Die große Meng', oft als der Freund Dich werthet.

Es wittert schnell der Lcbenstrieb in ihm

Den Untergang, den ihm Dein Wesen droht.

Macht'ge Naturen schätzt der Feind voraus,

Lang' eh' der Freund in Hoffnung ihnen naht.

So sagte jener Shlla einst vorherVom jungen Cäsar, daß er fällen werde