Druckschrift 
Franz von Sickingen : eine historische Tragödie
Entstehung
Seite
172
Einzelbild herunterladen
 

172

Zuzug seit laug' versprach, wenn einst es gelte.Jetzt ist es Zeit! Betreibe dort, wo mauDich ehrt uud liebt, die zugesagte Hülfe,

Der tapsern Männer axtbewehrte Neih'nFühr' Du nach Deutschland meinen Burgen zu.

(zu dm Rittern.)

Euch aber setz' ich einen Tag in Schweinsnrt aus,Dorten erscheint mit Euren Sippen, Schwähern;Den ganzen Adel will ich hin entbietenZu dem Konvent. Jetzt gilt es, wahr zu machenWas Ihr in Landau mir geschworen habt.

Des Bnnd's Genossen alle sollen rüsten,

Es waffne sich die ganze Ritterschaft!

Alle.

Vertrau' auf uns wie auf Dein eigen Selbst!

Franz.

Nur eine Probe war der Wafsenzng;

Die ernste Ausführung dem nächsten Jahr!Geöffnet liegen nns'rer Feinde Karten,

Klar scheidet Freund und Feind sich. Alles istGewonnen, bleibt der alte Mnth Euch treu.

Jetzt erst entfalten wir die volle Kraft,

Der Winter diene Euch zur Werbefrist,

Und Allen zum Signal die neue Sonne.

Der erste Hauch des neuen Frühlings sollVon Winters Eis und von des Landes FesselnZugleich befrei'n des deutschen Volkes Erde;

Ein neues Deutschland bringt das neue Jahr!

Alle.

Zum neuen Jahr das alte Glück mit Dir!

(während alle abgehcn, fallt der Vorhang.)Ende des vierten Aktes.