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Franz von Sickingen : eine historische Tragödie
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Jagen gleich Blasebälgen durch das LandDas Lauffeuer des zündenden Gerüchts.

Franz.

Diesmal, mein Balthasar, lügt Fama nicht.

Ich wnßt' es Wehl, unmöglich sei es, langeGeheim zu halten selchen Heers Bestimmung.

Balthasar.

Se war dies wirklich dieser Rüstung Zweck?

Und Ihr seid fest entschlossen? Neberlcgt

Franz.

Es giebt hier nichts zu überlegen, Freund!Verhängten Zügels sprengt der Hereld scheuAus Trier zu mit meinem Fehdebrief.

Balthasar, (nachdenklich.)

Dann freilich steht es nicht zu ändern mehr,

Ich seh es wehl! Gar lange war ich fortBen Euch, in Straßbnrg und nech anderwärtsFür Euch zu werben. War ich bei Euch, trau'n!

Ich hätte Euch vielleicht ganz andern RathGegeben minder klugen Rath und deck)

Vielleicht zugleich auch klügeren. Dech dasIst jetzt vorbei! Se sei's denn d'rnm. Dech EinsVersprecht mir, Herr!

Franz.

Was giebt's, mein Balthasar?Balthasar.

Herr, als ich jetzt von Straßburg zog, da ritt ichZuvor ins Lager, nach dem Heer zu schan'n;

Dort traf ich Dietrich Späth, Eueren Schwäher,

Der sagte mir, in wen'gcn Tagen schonWellt Ihr Euch auf den Zug gen Trier machen.

Franz.

Und warum hat dies Deinen Beifall nicht?