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Franz von Sickingen : eine historische Tragödie
Entstehung
Seite
16
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<zn Marie.)

Du wirst dm besten Mann in Deutschland sebn!lzuui Diener, der noch dasteht.)

Was stehjt Du, Bursche, noch? Eil' Dich, nimm Flügel!Und tnhr' ihn schleunigst her. , Diener ab.)

(wieder zu Marie gewendet.)

Siehst Du, mein Kind,

Als Deutschland noch im tiefsten Schlafe lag,

Als keine Brust noch anfznathmcn wagte,

War er der Erste, der es mächtig weckte!

Vor Luther noch hat er das Wort ergriffenUnd mnthig seinen Handschuh hingeworfenDem mächt'gen Nom, in seines Herzens DrangAller Gewaltherrschaft den Krieg verkündet,

Der Eine Mann! Mit seinem stolzen WahlspruchIch hab's gewagt!" hat er sich frei erhoben.

Wach' ans, du edle Freiheit," war der Nnf,

Den kühn er schallen ließ in's deutsche Land,

Gewaltig der geknebelten Nation

Das Männcrherz im tiefsten Busen regend,

Ein Ant.erwecker der Nation, wie keiner!

Schau Dir ihn merklich an, mein Kind, damitDu lernst, wie große Männer anssehn.

Marie, (befangen.)

Vater,

Ich kenn' ihn schon. Ich sah ihn ja am HofAlbreckt's oon Mainz, wo ich vier Monde weilte.

(halb zögernd.)

Bei dein Turniere, das der Kurfürst gab,

Da trug der Nitter meine Farben.

n-ran.,.

So?

Hat er vielleicht in's Auge Dir geschaut?