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Franz von Sickingen : eine historische Tragödie
Entstehung
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Das schwer' Geschütz, womit der König FranzDen ehrenvestcn Ritter setzt beschoß,

Denn bei dem Nachbar, Fräulein, seht, da sindSo Männer wie auch Frauen gleichmäßigZu ibres Königs Dienst! Doch alles dasWar, wie bei mir, so auch bei König FranzNur Einleitung. Der Kaiser Max war altUnd mußte bald das Zeitliche gesegnen,

Das war der Grund, der König spekulirte

-Aut unsre Kaiserkrone, hatte schon

Den Pfälzer und den Trierer sich gewonnen.

Doch wußt' er wohl, daß unser Ritter Franz,

Ist er gleich keiner von den Sieben, dieIn Frankfurt dort das Privilegium haben,

Kam' cs zur Wahl, so viel mitstimmcn würdeWie jene Sieben all mitsammtgenommen.

Wie nun der Kaiser Mar die Augen schloßDa schickte Franz 'ne eigene GesandtschaftAn den Franziskus ab. Je nun, Ihr müßt Euch dochDes zierlichen Franzosen noch erinnern,

Der damals auf der Ebernbnrg eintraf?

Marie, (lachend.)

Ob ich mich sein entsinn'! Ganz Sammt und Seide,

Mit Goldbrokat dnrchwirket war sein Wamms.

Ich hätte mich gescheut, ihn anzurührenAns Furcht, ihm etwas zu verderben! Sicher,

Er war der schönste Mann, den ich gcsehn,

Wenn er nur schwieg! Denn wenn er redete,

, dann war's aus! Er schnitt mir ComplimentcNiel spitz'ger noch als seine Schnabelschnhe,

So zuckersüß, daß ich mich halten mußte,

Nicht ins Gesicht ihm manchmal frisch zu lachen.

Der arme Mann! So seinen ganzen Vorrath