Druckschrift 
1/4 (1845)
Entstehung
Seite
196
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greuttbin ein unb näherte ihr Jtuge ebenfattb beut ©d&tüf*fctlocg. ßoconnab faß, wie tote Herzogin gejagt h«tte,an einem aubgejetchnct befMten Sifdjc, welchem alteQtfyrc jit machen feine SBunbrn i!)n nief)t oerbtnbcrten.

„2lh, mein ®ott!" rief STOargarethc jjuriicfmetchenb.

„2ßab gfebt cb benn?" fragte bic f>erjogin er»ftaunt.

„Unmöglich! ttcinl ja! £>$, bei meiner ©eele,er i(t eb!"

„333er benn?"

„©Ulfe," fprach SKargarcthe ftch crljcbenb unbbic Herzogin bei ber £anb ergreifenb. „©erjentgc,mcldjer meinen Hugenotten tobten mottte, ber ihn Mbin mein 3immcr, Mb in meine Sirme »erfolgte. £>h!roclcheb ©liicf, Henriette, bag et mich nidtjt erbtidthat."

„9tun, ba ©u iljn bei ber Strbeit gefehen, marer nicht fchön?"

„3d) wetg nicht," fagte 9Wargarethe, benn „id?betrachtete ben, melden er »erfolgte."

„Unb ber, melden er »erfolgte, Meg?"

,,©u wirft feinen 9iamen nicht »or ihm aub»fprechen?"

„9teiit, ich gelobe eb ©tr."

„Herr be Sa iKole."

„Unb wie ftnbefi ©u ihn jeftt?"

„Herrn be la SKolc?"

„9tein, Herrn »ott ßoeonnab."

„iKeiner £reue, ich gefiehe, ich ftnbe ihn . . ."

©ie hielt inne.

„2lfm!" fprach bie Herzogin, „ich fehe, ©ugrottflihm noch wegen ber SBunbe, bie er ©einem Hugenot*ten beigebracht hat."

„SD?ir fcpetnt eb/' »crfe|te SKargorethe lachenb,„bag mein Hugenott ihm ntcptb fcpulbtg tfl, unb bagber HW/ ben er ihm in’b ©eficht »erfe|that ..."