,,©u fommft, ©u gcbft, ©u befteblfl! ©ient ©ir©eine gretbeit nur öttju? ©prich, Snbifi fel;r Reiter,nur wesen ©einer greibeit allein?"
wSure ÜOTatejiät |at mir besprochen, bie bertrau«ließen SDiittbeilungcn ju eröffnen."
„Slbermald meine SDtafejiät; Jöre, wir werben undargem, ftenrtetfe. £aft ©u unfere Ueberetnfunft ber«geften ?"
„Stein, Sure dcßtungdbolte ©ienetin bor ber3Mt, ©eine tolle SBcrtraute unier hier Slugen. 3fted nicht fo, SWabame, ifi ed nicht fo, SWargaretfie?"
„3a, ja," faßte SKargaretbe läcßeinb.
„SBeber Stibalitäten bed ?>aufed, noch Sreuloftg*leiten ber Siebe, Slled gut, Sllled offenherzig; einDffenjtb* unb ©ebenftb«53unb, einzig unb allein in berSlbftcbt, bad ephemere SEBefen, ©tiicl genannt, gu fuebenunb wenn mir ed finben, im gluge ju baffen."
„®ut, meine ^erjogin, fo {ft ed, unb um biefenVertrag ju erneuern, lüfte mich."
Unb bie jwei reijenben dböpfe, ber eine Bleich unb»on ©cbwermutb berfcbletert, ber anbere roftg, blonbunb laeßenb, näherten ftef) anmutbreicb unb bereinigtenihre Sippen, tote fte ihre ©ebanfen bereinigt batten.
„2Sad giebt ed alfoSteued?" fragte bte£erjogin,einen gierigen ffiltcf auf EWargaretbe beftenb.
„3ft benn feit jwei Sagen nicht SlUed neu?"
„Ob! i<b fpreebe bon berJSiebe unb nicht bon ber^3olitif, SESenn mir bad Sitter bon ©ante Satbarina,©einer üKutter, buben werben, fo wollen wir |)olitif-treiben. Slber wir wählen erft jwanjtg 3abre, meinefeböne Königin, ©preßen wir bon etwad Slnberem.©otlteft ©u wirflicb ganz unb gar berbetratbet fein?"„•üJtit wem?" fagte SDtargaretbc tacbenb.
„2lh! ©u bcrubtgfi mich in ber Sbut."
„Henriette, wad ©ich beruhigt, erf^reeft mich.£erjogin, 4eb muß berbetratbet fein,"
„SEBamt?"