159
auf alle biefc Angriffe ju antworten, unb ohne baß esßbien, als füllte fte biefelben, „ob! woflte ©ott, erwäre ßter!"
„Unb warum bieS?"
„Ei! mein ©ott, weit man bie Hugenotten er*würgt unb ber ßönig bon Stabarra baS Haupt berHugenotten iß!"
„Ob," rief ßflargaretbe, grau »on ©aube beiber Hanb ergreifenb unb ße jum 2lufßebcn nötbtgenb,„ob, ich batte es »ergeffen. UeberbieS glaubte ichnicht, cs fönnte eintönig biefetbe ©efabr laufen, wieanbere STOenßben."
„Stoch mehr, üKabame, noch taufcnbmal mehr!"rief Ebarlotte.
„3n ber Spät, bie Herzogin Bon Sotbringenwarnte mich. 3<b bat ibn, nicht auSjugeben. Sollteet boib ausgegangen fein?"
„Stein, nein, er iß im Soubre; aber man ßnbetibn nicht. Unb iß er mißt bitr. . . ."
„Sr iß nicht hier."
„Ob!" rief grau bon ©aube mit einem 2luSbrucfebeS ©cbmerjes, „bann iß es um ibn geßbeben, bennbie Königin -ütutter bat feinen Stob gefebworen."
• •j „©einen Stob! Ob, 3bt erßbrecft mi(b," fprachfKargaretbe, „unmöglich!"
j „fDtabame," berfefcte grau bon ©aube mit ber| Energie, welche nur bie Ceibenfcfjaft allein oerteibt, „ichj fage Euch, man weif nicht, wo ber Söntg bon Sia*.) batra tß."
j „Unb bie .KöniginSKutter, wo iß fte?"
'j „Oie Königin Süfutter fcpitfte mich ab, um Herrn1 bon ©uife unb Herrn bon Staoanne ju ^olen, welchej beibe in ihrem Setjimmer waren; bann entlief ßc1 miih. 3$ ging hierauf, betreibt mir, SStabame, tnmeine SBobnung juriief, unb erwartete wie gewöhn*lieh . . . ."
„deinen ©emabl, nicht wahr?" fagte SÄargaretbe,