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Wcr sagte mir, daß cs Verbrechen gäbe,
Die die Gelegenheit verzeihlich machte?
Die Leidenschaft mär' unsere Natur?
Auf Glückes-Güter folgten Himmels-Güter?
Wcr wies mir seine Menschlichkeit von NervenAbhängig nur? Wcr nahm mir alle Macht,
Mich zu vcrthcidigen im offnen Kampf?
Durch seine Schmach, die leicht mich zum BastardGestempelt hält' und ihn zum Misscthäter!
Er, welcher heiß zugleich und schwach auch ist,
Zu Thatcn reizt, die er begehen möchte,
Doch es nicht wagt. Wie? Ist cs wunderbar,Daß ich vollbringe, was ihr denkt? GenugVon Recht und Unrecht: Wirkung haben wir,Nicht Gründe jetzt zu wägen. Stralenhcim,
De» ich als Unbekannten rettete,
Wie einem Bauer, einem Hund ich's thätc,Erschlug ich dann, als euren Feint ihn kennend,Aus Narbe nicht. Er war ein Fels im Weg,
Den, einem Keile gleich, ich spaltete,
Er trennt' uns ja von unserer Bestimmung, —War müsstg nicht. Als Fremden half ich ihm;
Er dankte mir sein Leben; und ich nahm,
Genau zu reden, nur die Schuld zurück.
Er, ihr und ich, wir standen an dem Abgrund;
Ich warf den Feind hinein. Ihr habt die FackelZuerst entzündet — ihr den Weg gezeigt:
So zeiget mir nun den der Rettung auch —
Wo nicht, so laßt mich!
Siegendorf.
Hin ist jetzt mein Leben!Ulrich.
Hin sei nur, was das Leben uns verbittert —Familienzwist und eitler Tadel dessen,