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7 (1854) Die beiden Foscari. Werner
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Wol selbst. Ich möcht' ihr Herz nicht brechen sehnFür einen Mann, der keins zu brechen hat,

Noch möcht' ich sic am Stamm verwelken sehn,

Wie jene bleiche Rose, die der Vogel,

Den sie für eine Nachtigall gehalten

Nach morgcnländischcr Mär, verließ. Sie ist

Ulrich.

Die Tochter eures Feindes, Stralcnheim's:

Ich will sic dennoch frcin, obgleich in WahrheitIch eben jetzt nicht große Neigung fühleZn einem solchen Bund.

Siegendorf.

Sic liebt euch aber.Ulrich.

Ich lieb' auch sie, und drum erwäg' ich's doppelt.

Siegendorf.

Ach! Liebe that das nie.

Ulrich.

Dann ist cs Zeit,

Sie thnt cs jetzt und nimmt das Band vom Auge.Und steht, bevor sic springt; sie that bisherDen Sprung im Finstern.

Siegendorf.

Doch ihr willigt ein?Ulrich.

Ich lhat's und th»' es.

Siegendorf.

Dann bestimmt de» Tag.Ulrich.

Brauch ist's und schicklich, das der Braut zu lassen.

Siegendorf.

I ch will für diese stehn.