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7 (1854) Die beiden Foscari. Werner
Entstehung
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Ulrich.

Still! Still! Kein Jubel: weihen wir uns ihmIm Schlosse Siegendorf! Verbergt das Gold.

Zeigt Jdcnstcin den Ring (ich kenn' den Mann,Durchschaut' ihn ganz): dadurch erreichen nurZwiefachen Zweck; denn Stralenhcim verlorGold, keinen Ring; drum ist auch der nicht sein;Dann kann auch der ja, welcher ihn besaß,

Wol schwerlich noch in den Verdacht gerathen,

Die Gelder des Barons geraubt zu haben,

Da leicht den Ring zu mehr er macken konnte,

Als Stralenhcim die letzte Nacht verlor.

Seid mir nicht gar zu schüchtern im Gespräch,Jedoch auch nicht zu dreist, und JdensteinDient euch gewiß.

Werner.

Ich folg' in allen Stucken

Jetzt eurer Leitung.

Ulrich.

Ger» erspart' ich euchDie Mühe; zeigte sich's jedoch nur fern,

Daß Thcil an euch ich nehme, ja noch mehr,

Mit dem Juwel zu euren Gunsten wirkte,

War' Alles gleich entdeckt.

Werner.

Mein guter Engel!

Reich lohnt dies für Vergangnes; aber ach!

Wie geht cs euch, wenn fort wir?

Ulrich.

Stralenhcim,

Weiß Nichts von der Verwandtschaft zwischen »ns;Ich bleibe dann bei ihm noch cin'ge Tage,

Um alle seine Zweifel cinzulullcn,

Dann mich mit meinem Vater zu vereinen.