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7 (1854) Die beiden Foscari. Werner
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Jch's jetzt nicht brauchen, zeigen nicht, kaum sehn.Mir ist, als trüg's als Aufschrift seiner FlächeStatt des Geprägs tos Staates meine Schuld;

Und statt tcs Fürsten Bild das mein', umschlungenBon Schlangen, die die Schläfe zischend kränzen,Znrnfend Allen:-Seht! das ist ein Schurke!

Ulrich.

(Gibt Werner ein Juwel.)

Ihr dnrft's jetzt wenigstens nicht brauchen; nehmtDen Ring.

Werner.

Ein Edelstein! oo» meinem Nater!Ulrich.

Als solcher euer nun. Bestecht damitNur den Verwalter, daß die alte KutscheUnd Pferd' er gibt, um früh mit meiner MutterDie Neisc fortznsetzen.

Werner.

In Gefahren

Euch, kaum gefunden, lassen?

Ulrich.

Fürchtet Nichts!

Ich hätte Furcht nur, flöhen wir zusammen;

Denn dadurch wird'S gewiß, welch' Band »ns kettet.Die Wasser sind nur ausgetreten zwischenFrankfurt und hier; dies eben ist uns günstig.

Der Weg nach Böhmen ist, obschon erschwert,

Nicht unzugänglich, und gewinnt ihr VorsprungNur wen'ge Stunden, gleiche SchwierigkeitenHat der Verfolger dann; und einmal jenseitsDer Gränzc, seid ihr sicher.

Werner.

Edler Sohn!