Gabor.
Freilich wol,
Das Hab' ich längst erfahren. Wollt ihr nunDie meine mir verringern?
Werner.
Euer Elend?
Gabor.
Ach nein — ihr scheint kein Arzt für solche Krankheit;Ich meinte die Gefahr: ihr habt ein Obdach,
Ich habe keins; ich will nur ein Versteck.
Werner.
Recht; denn wie sollt' ein armer Mann, wie ich,
Gold haben?
Gabor.
Ehrlich kaum, um wahr zu reden;
Doch wünscht' ich fast, ihr hättet das des Freiherr».Werner.
Ihr wagt's zu deuten?
Gabor.
Was?
Werner.
Wie? Wißt ihr wol,
Mit wem ihr sprecht?
Gabor.
Nein; und mir liegt gewöhnlich
Auch nichts daran.
(Man Hort draußen einen Lärm.)
Doch horch! Sie kommen.Werner.
Wer?
Gabor.
Mit seinen Hunden folgt mir der Verwalter;
Ich ständ' ihm — doch ich hofft' aus ihrer HandUmsonst Gerechtigkeit. Wo soll ich hin?