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Ich frage nicht nach Winken, nach Verdacht,
Beweisen noch Umstanden; weiß ich doch,
Was ich für euch gcthan, was ihr mir schuldet,
Um lieber noch auf euer» Lohn zu warten,
Als selbst mich zu bezahle», lockte jeMich euer Gold. Ich weiß, war' ich der Schurke,Den man mich glaubt: der Dienst, den ich euch erstErwies, erlaubt' euch nicht, mich zu verfolgenBis in den Tod, wenn nicht durch eine Schande,
Die eurem Wappenschild die Ehre raubt.
Doch das ist Nichts; ich will GerechtigkeitHier gegen die so ungerechten Diener,
Von euren Lippen einen WiderrufJedweder Billigung ihres frechen Sinn's.
Dem Fremden schuldet ihr's, der mehr nicht will,
Nie glaubte, daß so viel er sodcrn müßte.
Stralcnheim.
Das ist der Unschuld Ton.
Gabor.
Bei Gott! wer zweifelt,Als nur die Schurken, die ste niemals kannten.
Stralcnheim.
Herr, ihr seid hitzig.
Gabor.
Soll zu Eis ich werdenVor'm Hauche dieser Knecht' und ihres Herrn?
Stralcnheim.
Ulrich! Ihr kennt den Mann; ich fand ihn jaBei euch.
Gabor.
Euch fanden in der Oder wir;
O ließen wir euch drin!