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7 (1854) Die beiden Foscari. Werner
Entstehung
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Gabor.

Ihr habt Etwas an mir?

Stralcnhcim.

Was sollt' ich?

Gabor.

Ihr wißt's am besten, hat die Flut nicht gesternEuch das Gcdächtniß gänzlich weggcspült.

Doch das ist Kleinigkeit. Ich stehe hier,

In nnzwcidcut'gen Worten vom VerwalterVerklagt um Raub an euch, an eurem Zimmer.

Ist die Beschuldigung euer oder sein?

Stralcnhcim.

Ich klage Niemand an.

Gabor.

Und sprecht mich frei?Stralcnhcim.

Ich weiß nicht, wen ich anzuklagcn habe,

Und frei zu sprechen, wer verdächtig ist.

Gabor.

Doch wissen solltet ihr zum wenigsten,

Auf wen ihr nicht Verdacht zu werfen habt.

Ich bin beschimpft, gekränkt von dem Gesindel,

Ich blick' auf euch nun lehrt sie ihre Pflicht!

Zu der gchört's, den Dieb bei sich zu suchen,

Hat man sic recht belehrt: doch kurz, wenn hierEin Kläger ist, so sei ein Man» er, würdig,

'An einem Mann, wie ich bin, cs zu werden.

Ich bin euch gleich.

Stralcnhcim.

Ihr?

Gabor.

Ja; so viel ihr wißt,

Euch überlegen; aber fahrt nur fort