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7 (1854) Die beiden Foscari. Werner
Entstehung
Seite
136
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(Ädcnstein tritt auf.)

Jdcnstcin.

Das Supcrnakcl! Hier! Alt zwanzig Jahre,

So wahr ein Tag ist.

Gabor.

Solch ein ZeitabschnittMacht junge Weiber, alten Wein, nur SchadeBei zwei so schönen Dingen, daß die Zeit,

Jndcß das Eine sie ^verschönt, dem Andern schadet.Schenkt ein!

(Er nimmt das Glas.)

Der Wirthin, eurem schönen Weib!Jdcnstcin.

Schön! Nun, ich hoff' cs, euer WcingcschmackGleicht dem, den ihr für Schönheit zeigt; ich thucBescheid euch.

Gabor.

Ist die liebenswürdige Frau,

Die ich im nahen Saale sah, die mirMit einem Anstand und mit einer Miene,

Die für des Schlosses schönste Zeit sich paßte,

(Obwol in einem Kleid, ganz angemessenDer jetzigen Oedc) wicdcrgab den Gruß

Ist die nicht eure Gattin?

Jdcnstcin.

War' sic's doch!

Ihr irrtet euch das ist des Fremden Weib.

Gabor.

Wie eines Fürsten Gattin sicht sie aus;

Nock hat sic, zwar ergriffen von der Zeit,

Viel Schönheit, mehr noch Majestät.

Jdcnstcin.

Und dies

Ist mehr-, als ich von meiner Frau kann sage»