7 «;
Mcmmv.
Je ehcr — je willkommner,5m ernsten Rath — sci'n wir das nicht zu wenig.
(Sic gehen ab.)
Der Doge, Jac. Foscari und Marina treten auf.
I. Foscari.
Ach, Vater! Muß und will ich scheiden auch,
Doch bitt' ich euch, erlangt für mich, daß ichNoch einmal in die Heimat kehren darf,
Wie fern die Frist auch sei. Laßt einen Zcitpnnct-Als Lcuchtthnrm festgcstellt sein für mein Herz,
Und knüpfet jede Buße dran, beliebig,
Doch laßt mich wiedcrkchrcn.
Doge.
Geh, mein Sohn,
Gehorche deinem Vaterland: wir dürfenNicht weiter schaun.
I. Foscari.
Und dennoch muß ich stetsZurückfchaun. Bitte, denkt an mich.
Doge.
Ach! dn
Warst stets mein liebstes Kind, da sie noch zahlreich,
Und bist cs nun nicht minder, als das letzte;
Doch wenn der Staat selbst heischte die VerbannungDem ansgcgrabnen Staub bon deinen dreiGeliebten Brüdern, die im Grabe rnhn,
Und ihre Schatten schwebten rings umher,
Die That zu hindern, doch müßt' ich gehorchenDer Pflicht, die aller Pflichten wichtigste.
Marina.
Gehn wir, mein Gatte! Dies verlängert nurDen Schmerz.