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Ihr Wachsen und Gedeih»; — wer zählt die Herzen,Die stnnnn am Abschied brachen, oder nachDem Scheiden — an der Krankheit, welche ruftDen Anblick grüner heimatlicher FelderAns mildem Meer mit solcher Täuschung fürDen irren Blick des Armen, daß er kaumZurückzuhaltcn ist, sie zu betreten?
Der Melodie, die so ans Schall und KlangSich Nahrung sammelt für das trübe SehnenDes kranken Sennen, wenn er fern ist oomBeschneiten Himmel seiner Berg' und Wolken,
Daß er oom süßen, gist'gen Sinnen zehrt,
Und stirbt. Ihr nennt das Schwäche, doch 's ist Kraft,lind Mutter alles edleren Gefühls.
Wer nicht die Heimat liebt, liebt sonst auch nichts.
Marina.
Gehorch' ihr denn; sie ist's, die dich verbannt.
I. Foscari.
Ach! darin licgt's: es drückt wie MuttcrfluchDie Seele mir — das Brandmal klebt mir an.Verbannte, die du nanntest, gingen zahlreich,
Sie reichten unterwegcs sich die Hand,
Und Zelt schloß sich an Zelt — ich bin allein.
Marina.
Das wirst du nicht mehr sein — ich geh' mit dir.
I. Foscari.
Marina, Beste -— doch die Kinder?
Marina.
Diese,
Fürcht' ich, läßt dieses Staates grause Politik,
(Die alle Bande nur für Fäden hält,
Die nach Belieben sic zerreißen kann),
So wie sch fürchte, wol nicht mit uns gehn.