Druckschrift 
7 (1854) Die beiden Foscari. Werner
Entstehung
Seite
53
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Doch hebt sich oft mein Herz, und Hoffnung strömtHerein am lichtrn Strale, der, bewohntNon Sonnenstäubchen, mir allein den TagGewahrt; denn außer meines Wärters Fackel,

Und einen seltnen Glühwurm, der sich gesternIn jenem große» Spinnennetze fing,

Sah ich hier nichts, was einem Stral glich. Ach!Ich weiß, ob nnscr Geist uns hebt, ob nicht;

Denn solchen Hab' ich, zeigt' ihn oor der Welt;

Er sinkt allein: gesellig ist mein Herz.

Marina.

Ich bleibe bei dir.

I. Fvscari.

Könnt' cs also sein!

Doch das ward nie, und wird auch nie erlaubt,Ich soll allein sein ohne Menschen, Bücher,Die falschen Ebenbilder falscher Menschen.

Ich bat nur um die Skizze» ihrer Gattung,Geschieht', Annalen, ober wie man's nennt,

Die Menschen gleich Gemälden uns erhalten:Umsonst! Mir leiht die Wand nur Unterhaltung,Ein treuer Bild ocnctischcr Geschichte,

Mit ihren Lücken, ihre» dunkel» Flecken,

Als jene nahe Halle, die wol hundertDer Dogen zeigt, ihr Thun und ihre Zeit.

Marina.

Ich kam, dir den Erfolg der letzten SitzungZn melden.

I. Foscari.

O, ich kenn' ihn sieh!

(Er zeigt auf seine Glieder, um die Qualen anzndenten, die er ansgcslanden.)