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Doge.
Ja, sein Gedächtniß, hoff' ich, sühnt die Zeit.
Er war mein Stolz, mein — doch das ist nnn hin —Ich weine wenig, doch vor Freuden weint' ich,
Als er geboren: Thräncn deuten Leid,
Marina.
Schuldlos ist er; und war' dem nicht so, darfSich von uns wenden unser Fleisch und BlutIm Mißgeschick?
Doge.
Ich wandte mich nicht von ihm.Doch andre Hab' ich noch, als Vatcrpflichtcn;
Der Staat entband mich dieser Pflichten nicht;Zweimal begehrt' ich's, zweimal schlug man's ab;
So folg' ich denn.
(Ein Diener tritt auf.)
Diener.
Herr, eine Botschaft von
„Den Zehn."
Doge.
Durch wen?
Diener.
Den edlen Loredano.Doge.
Er, — doch er komme.
(Der Diener geht ab.)
Marina.
Und dann muß ich gehn?Doge.
Vielleicht braucht ihr das nicht, wenn es den GattenBetrifft, allein wo nicht —
(Zum eintretendcn Lorrdano.)
Nun, Herr, was steht
Euch zu Befehl?
g-