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Doge.
Wär'S doch so!
Ihm wäre besser, wenn er nie geboren,
Und so mich mir. Ich sah mein Haus entehrt.
Marina.
Ihr lügt! ein treuer, edler, wackrer Herz,
So liebend, so ergeben, schlug noch nieIn eines Menschen Brust. Ich rauschte meinenGemahl, verbannt, verfolgt, verstümmelt, dochNicht unterdrückt, entehrt, zermalmt, bewältigt,
Ob lebend oder todt, für keinen FürstenI» der Gcschicht' und Fabel mit GefolgeVon einer Welt dazu! Entehret er!
Nein, Doge, diese Stadt ist nur entehrt;
Sein Name wird ihr schlimmster, ärgster Schimpf,
Ob seiner Leiden, nicht ob seiner Thatcn.
Ihr alle seid Verräthcr, ihr Tyrannen!
Wenn ihr die Heimat liebtet, wie dies Opfer,
Das sich zurück zur Folter schleppt iu Fesseln,
Und Alles lieber trägt, als die Verbannung —
Ihr fielt vor ihm auf's Knie, und flehtet GnadeFür eure große Schuld.
Doge.
Gewiß, er war,
Was ihr gesagt. Den Tod der beiden Söhne,
Die Gott mir nahm, ertrug ich leichter, alsDes Sohnes Schmach.
Marina.
Nochmals nennt ihr dies Wort?Doge.
Ist er verdammt nicht?
Marina.
Wird nur das die Schuld?