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Barbarigv.
Willst du sei» Angedenken morden?
Lorcdano.
Sollen
Die Kinder ihn beerben, mie's geschieht,
Stirbt vor'in Bckciintniß er?
Barbarigv.
Auch Krieg mit diesen?Lorcdano.
Mit seinem Haus, bis seins fällt oder meins.
Barbarigv.
Und seines bleichen Weibes Todesschmcrz,
Das unterdrückte Zucken auf der hohen,
Erhabnen Stirn des alten Vaters, derGezeigt ein leises Schaudern, doch nur selten,
Und einzlc Thronen, die er schnell verwischtIn kaltem Ernst; das Alles rührt euch nicht?
(Lorcdano geht ab.)
Er schweigt in seinem Haß, wie FoscariIn seinem Leid. Der Mitlcidswerthc rührteMich durch sein Schweigen mehr, als AugstgcschreiEs je vermocht. Es war ein grauscr Anblick,
Als sein verwirrtes Weib in den GcrichtssaalHinein sich drängte, dort zu schauu, was wirGewöhnt an solchen Anblick kaum zu sehnVermögen. Doch ich mag nicht daran denken,
Im Mitleid mit den Feinden sonst vergesst ichDie frühste Kränkung, und verliere soDie Rache, die bereitet LorcdanoFür sich und mich; zwar wär' ich wol mit miudrerSühnung begnügt als wonach dieser dürstet,lind möchte seinen tiefen Haß besänftigenZu mildcrm Sinn; doch hat mau FoscariJetzt eine Stunde Rast gewährt, auf Antrag