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Tollkühnem Muth mich tauchend in die grünenUnd Hellen Fluthen, mir den Weg bereitendZu Muscheln und zu Seegras, ungesehnVon denen oben, bis sie Furcht befiel:
Dann taucht' ich auf, in meiner Hand die Zeichen,
Daß ich die Tiefe sah; dann jauchzt' ich aufMit kräft'gcm Schlag, den lang vcrhaltnen AthcmZog ich aus tiefer Brust, stieß weit den Schaum,
Der mich umbraustc, oon mir und verfolgteSccadlcrgleich den Lauf. — Ich war ein Knabe!
Wächter.
Seid nun ein Mann: denn nie bedurftet ihrDer Mannheit mehr.
I. Foscari.
(Durch das Gitter schauend )
Mein schönes, mein Venedig!Das heißt geathmct! O wie weht dein Hauch,
Dein See-Hauch, Adria, in's Antlitz mir!
Die Luft sogar fühlt sich verwandt den Adern,
Und fächelt ihnen Ruhe! O wie ungleichDem heißen Wehn der schrecklichen Chcladen,
Das mir in Candia jüngst umheult den Kerker,
Daß mir das Herz erkrankt.
Wache.
Es kehrt euch wieder
Die Färb' in's Antlitz möge Gott euch KraftVerleih» für das, was kommt. Mir graust zu denken.
I. Foscari.
Verbannt wcrd' ich doch nicht auf's Neu? nein, nein!Laß sie mich quälen, ich bin stark.
W a ch c.
Bekennt,
So schont die Folter euch.