Druckschrift 
John Gabriel Borkman : Schausp. in vier Aufzügen ; aus d. Norw.
Entstehung
Seite
124
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Frau Borkman

(blickt ihm fest in die Augen).

Ja, Erhard ist's. Mein Sohn. Er, auf dendn Verzicht leisten willst als Sühne für deineeigenen Thaten.

Borkman

(mit einem Blick auf Ella).

Als Sühne für meine schwerste Schuld.

Frau Borkman Epr-chend,.

Nur die Schuld einer Fremden gegenüber.Erinnere dich, was du an mir verschuldet hast!(Blickt beide triumphierend au.) Er gehorcht euch aber nicht!Wenn ich ihn rufe in meiner Not, dann kommt er!Denn bei mir will er sein! Bei mir und nie beijemand anders (hält lauschend inue und ruft aus) Dahöre ich ihn! Da ist er, da ist er! Erhard!

(Erhard Borkman reißt die Entreethür auf und tritt eilig in'sZimmer. Er hat den Überzieher an und den Hut auf dem Kopf.)

Erhard

(bleich und ängstlich).

Aber Mutter, um Gotteswillen, was!

(Er erblickt Borkman, der an der Thiiröffnung zum Gartenzimmerdastcht, fahrt zusammen und nimmt den Hut ab.)

Erhard

(schweigt eine Weile; dann fragt er)

Was willst du von mir, Mutter? Was ist hiervorgefallen?