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hören ist, während bei gleicher Anstrengung das s noch auf 170ein hörkräftiges Ohr erreichen wird.
Wenn aber nun schon bei der Bildung jedes einzelnen Kon-sonanten die natürlichen Bewegungen der Sprachwerkzeuge un-regelmäßige Tonwellen, d. h. Geräusche mit veranlassen und dieKlarheit der Stimme beeinträchtigen, so wird diese Schädlichkeitbei der Bildung von Worten und ganzen Sätzen sich um so be-merklicher machen müssen, je schwieriger die einzelnen Muud-stellnngen in einander übergehen und desto mehr Geräusche erregen.
Um ein träges Echo recht nachdrücklich wachzurufen, wer-den Worte wie Jakob, Mama, Hoho sehr zweckmäßig sein,weil sie aus reinen Vokalen und lauten Konsonanten bestehen,während solche Worte, in denen leise Konsonanten vorherrschen,bei aller Kraft der Stimme unbeantwortet verhallen. Dagegenwird bei der Bezeichnung von Geräuschen jede Sprache vornehm-lich sich der Konsonanten bedienen, weil die ihnen anhaftendenGeräusche an sich schon das nachbilden, was die Sprache durchTonmalerei wiederzugeben trachtet. Und wiederum werden Lieder-texte mit Vorliebe gerade demjenigen Idiome entnommen werden,welches so, wie das Lateinische und Italienische sich einer Füllereiner Vokalklänge erfreut, damit möglichst wenig störende Neben-geräusche dem regelmäßigen Abfluß des musikalischen Tones Ein-trag thun können. Wie sehr das aber bei einer Anhäufung vonKonsonanten der Fall ist, das erkennt man am allerschlagendstengerade im Umgänge mit Schwerhöreuden. Während sie vielleichtdie einzelnen Laute vollkommen gut, und einzelne Sylben undWörter noch mit einiger Leichtigkeit aufzufassen im Stande sind,so entgeht ihnen in einem längeren Satze oder gar bei einer all-gemeinen Unterhaltung schon sehr Vieles, und bald erkennt manan ihrem ganzen Verhalten, an der impassibelen Mine und demsuchenden Auge, daß der Sinn der Rede verloren ist. Geht man
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