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eines der durchgreifendsten Bedürfnisse der unmittelbare Aus-tausch der Gedanken, und er vollzieht sich einerseits durch Töne,^ andererseits durch das Gehör. Allerdings giebt es noch außer-dem mancherlei Art der Verständigung durch die anderen Sinne:ich erinnere an die bedeutungsvollen, und so ^vielsagenden Be-rührungen mit dem Ellenbogen, an das vertraulich heimliche An-stößen mit der Fußspitze, Mittheilungen, die für einzelne Fällebekanntlich ihren hohen Werth in Anspruch nehmen.
Noch in bei weitem vielfacherer Art ist das Auge derVermittler von Gedanken, wenn statt des tönenden WortesWinke, optische Telegraphen, vornehmlich aber die Zeichenspracheund die Mimik benutzt werden. Letztere ist recht eigentlich,Wenigstens nach der in Frankreich !von dem Abbe l'Epöe erfun-denen Unterrichtsmethode, die Sprache der Taubstummen, undsie handhaben dieselben mit staunenswertster Sicherheit und Ge-wandtheit. Dies sind jedoch Nothbehelfe, .deren man sich be-dient, wo die eigentlichen Verkehrsmittel, Gehör und Spracheganz fehlen oder wenigstens nicht ausreichen. Denn auch die-jenigen, die im Besitze des Gehörs sind, erfreuen sich ja nichtalle einer gleichen Feinheit des Sinnes, und von der Gehörschärse,welche zu dem hyperbolischen Ausdruck — man hört das Gras
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