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wurde die'Maschine durch Professor Fader, seinen Schüler; abererst in neuerer Zeit hat dessen Neffe Joseph Fader jenes Kunst-werk neuerer Mechanik zu Stande gebracht, welches in der Thatalles leistet, was man von einer Nachbildung der lebendigenNatur zu fordern berechtigt ist. Freilich ist es auch uöthig, daßeine Künstlerin von der Virtuosität der Frau F. dies schwierigeInstrument handhabt.
Bekanntlich ist dasselbe eine möglichst treue Nachbildung dermenschlichen Sprachwerkzeuge aus Gummi, und eine aus zartemElfenbein beweglich geformte Stimmritze.
Vierzehn Tasten regieren diese Theile durch eine komplicirteMechanik, und ein kräftiger Blasebalg führt je nach Bedürfnißden erforderlichen Luftstrom herzu. Wenn dann die Stimmritzein Vibration versetzt ist, und die in den Sprachwerkzeugen ein-geschlossene Luft hinreichend stark angeblasen wird, so entstehenVokale und Konsonanten, und die Buchstaben fügen sich zu Wortenund Sätzen, je nach dem Willen der Künstlerin.
Diesen mühsamen, aber doch rein mechanischen Nachbildun-gen der Sprachlaute folgten in neuerer Zeit die physiologischenUntersuchungen der Töne durch Brücke, Donders und Helmholtz,welcher mit Hülfe seiner Resonatoren in den einzelnen Klängen,namentlich der Vokale, das Zusammenklingen mehrerer Töne er-kannte und hierdurch in den Stand gesetzt wurde, diejenigenStimmgabeln herauszufinden, denen diese Töne entsprachen, undauf diese Weise ganz deutlich die Vokale erklingen zu lassen.Freilich sind die komplicirte« Konsonanten bisher in dieser Weisenicht dargestellt. Wohl aber hat man ihre Natur und Entste-hung aufzuklären getrachtet, und namentlich hat sich Or. Wolfiu Frankfurt in dieser Richtung um die Erforschung der Sprachebemüht, und sein Augenmerk darauf gerichtet, in wie weit die
Deutlichkeit der einzelnen Laute von einander abweicht. Die
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