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rind als die einzige, an der das Auge sich nicht satt sehe. Aucherzählt er, daß Nero durch einen Smaragd den Kämpfen derI Gladiatoren zusah, und als Beweis für den leuchtenden Glanzdieses Edelsteins berichtet er, daß die aus 2 Smaragden beste-henden Augen eines marmornen Löwen, der sich auf dem Grab-mal des Königs Hermias aus der Insel Kypros nahe dem Meerebefand, so stark ins Meer leuchteten, daß die Thunfische erschreckt^ davor flohen, bis die Fischer, denen dadurch ihr Erwerb gestörtwurde, die Smaragdaugen gegen andere vertauschten; und der ara-bische Schriftsteller Ahmed den Abdalaziz fabelt in seiner Abhand-i lung über Juwelen, daß jede Schlange beim Anblick eines Sma-ragds erblinde.
Die Hauptfundorte dieses kostbaren Edelsteins sind zur Zeit> in Rußland und in Peru. In letzterem Lande wurden früher! so viele gefunden, daß der bis dahin sehr hohe Preis bedeutendherunterging. Seit einiger Zeit scheint aber die Production dortwieder abgenommen zu haben, und der Preis der Smaragde ist! wieder gestiegen. Man bezahlt für die beste (dunkelste und da-bei doch vollkommen durchsichtige) Sorte etwa für 1 Karat 30Mk., 2 Karat 65 Mk., 4 Karat 300 Mk., 12 Karat 1000 Mk.
Der Preis für ausgezeichnete Exemplare der obigen Art istdeshalb so hoch, weil sich bei kaum einem andern Edelstein diebeste Qualität in einem so geringen Procentsatz vertreten findet,und schon der geringste Fehler, oder bei ganz fehlerlosen Steineneine etwas weniger dunkelgrüne Färbung, vermindert den Preisum die Hälfte. Merkwürdigerweise steht es nicht zweifellos fest,wodurch die so werthvolle Farbe des Smaragds hervorgebrachtwird, denn während die meisten Mineralogen annehmen, daß siedurch Chrom erzeugt werde, glaubt Lewy auf Grund seinerUntersuchungen sich dafür entscheiden zu müssen, daß ihre Ursacheeine organische Substanz sei.
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