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Bonifaz von Montferrat, der Eroberer von Konstantinopel, und der Troubadour Rambaut von Vaqueiras
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ich, sprengte an Eurer Seite Verhaue, gewann Thürme undGräben und half Euch, in schweren Schlachten siegen, dasReich, Morea und Athen erobern, Könige und Fürsten gefangennehmen. Manch festes Schloß und manche feste Stadt half icherstürmen, mit Euch bezwang ich den feindlichen Oberfeldherrnund stürzte den letzten Griechenkaiser, um einen andern zukrönen."

Das war Balduin I., der Graf von Flandern, dessenschwächliche Gefügigkeit ihm die Kaiserkrone in Konstantinopeleinbrachte, während Rambauts Herr den Thron verdient hätte.Bonifacio, den die Griechen bei dem Falle der Stadt als ihrenheiligen Kaiser und Markgraf" begrüßt hatten^), mußte gegenden Günstling Dandolos zurückstehen. Aber ganz leer ging erdoch nicht aus; er ward König von Thessalouich und Oberherrüber Hellas und Morea. Drei Jahre focht er noch mit alterTapferkeit, um den also gewonnenen Besitz zu behaupten undzu sichern; Rambaut war auch jetzt stets zur Seite des neuenKönigs, der ihn mit einem stattlichen Nitterlehen bedachte. Abernimmer konnte die Wunde, welche ihm Beatrice's Tod ge-schlagen, vernarben; gerade in der Fremde forderte das tiefeWehe um die zu früh Hingeschiedene Dame sein Recht. EineCanzone, welche zu seinen schönsten Dichtungen gehört, ist ihremAndenken gewidmet^). Als Brief an seinen ältesten Jugend-freund, Aimar von Valentinois, denEngländer", gerichtet, istsie gewissermaßen Rambauts Schwanengesang und so bezeichnendfür den Dichter und seine Zeit, daß ich sie nach Diezs Ueber-setzung mit Ergänzung der fehlenden Strophen aus MahnsAusgabe des Urtextes an dieser Stelle vollständig wiedergebe:

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