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heftigsten Kampfe mit den Schaaren Bonifacio's und Dandolo's.Am 12. April 1204 endlich wurde die große und reiche Kaiser-stadt von den Franken erobert: während Dandolo den Angriffam Goldenen Horn leitete, hatte Bonifaz die wohlgeordnetenSchaaren auf der Landseite zum letzten Sturme geführt.
Auch unser Dichter gedenkt in einem seiner Briefe^) desvon so wunderbaren Erfolgen gekrönten HeerzngS gegen dieRomäer. „Als man Euch predigte und zuredete, das Kreuz zunehmen, hatte ich (Mott verzeih' mir's) nicht Lust, über's Meerzu zieh'n; aber Euch folgend, nahm auch ich das Kreuz undbeichtete. Als wir dann Venedig erreicht, dachte ich nicht mehrdaran, in Euer Land zurückzukehren oder mein Haus wiederzu-sehen. Wir landeten im Hafen von Korfu und bestürmten ge-meinsam Modone, ohne daß wir den Griechen etwas zu leidegethan hätten. Dann stand ich Euretwegen große Gefahr aus,als ich vor dem Blachernenpalast mit Eurem Banner stand, mitHelm, Halsberg und Koller bewaffnet, wie ein Kriegsknecht, undwie ich den Thurm von Pera angriff, ward ich unter der Rüstungverwundet. Als dann der verrätherische Kaiser Alexios mit allerMacht gegen Euch zu Felde zog — auf einen der Unfernkamen ihrer hundert — da standen wir alle, Reiter und Fuß-volk, in Schlachtordnung zur Gegenwehr. Gegen uns stürmteder Kaiser an und sein feiges Gefolge; dann aber kehrten sieuns plötzlich den Rücken, und nun waren wir die Falken, siedie Reiher; wir jagten sie wie der Wolf die Heerden. Undgleich einem Dieb in der Nacht entwich der Kaiser und ließ Euchfeinen Palast Bukoleon und seine schöne Tochter mit dem HellenAntlitz." „Mit Euch durchzog ich das Griechenreich, gewannund verlor im Kamps, siel und warf nieder, floh mit Euch undwandte mich siegreich um. Im Wasser und auf Brücken focht'
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