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Bonifaz von Montferrat, der Eroberer von Konstantinopel, und der Troubadour Rambaut von Vaqueiras
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lipp August von Frankreich war auf den Wunsch des Papstesnicht abgeneigt, sich mit dem Welfen Otto auszusöhnen, alsBonifaz erschien und das Interesse seines staufischen Verwandtenso nachdrücklich wahrnahm, daß der französische König völligumgestimmt wurde und sogar brieflich wie durch den Mund desberedten Markgrafen für Philipp von Schwaben beim Papstesich bemühte. 3°) Jene Reise hatte in erster Linie den Zweck,,einem Rufe zu folgen, welcher großes Vertrauen in Bouifacio'smilitärische Tüchtigkeit bekundete: die französische Ritterschaft,welcher Thaten und Charakter des kriegserfahrenen Markgrafengar wohl bekannt waren, hatte ihn sich zum Führer in dem aufJnnocenz' III. Betreiben zur Befreiung des heiligen Landes insWerk gesetzten Kreuzzug erkoren.^').

In Nordostfraukreich und den zunächst anstoßenden Theilendes heutigen Belgien hatte das begeisternde Wort des Kreuzzugs-apostels Fulco von Nenilly besonders Eindruck gemacht, und derganze zum Turnier von Ecry 1199 versammelte Adel sich ent-schlossen, hinauszuziehen zu ritterlichen Thaten, um den ErbenSaladins den Besitz des heiligen Grabes zu entreißen. GrafBalduin von Flandern, einer der reichsten Herren seiner Zeit,Ludwig von Blois, der Bruder des Königs von Frankreich,Hugo von St. Paul, ein bewährter Kriegsheld, und der so edlewie kundige Graf der Champagne Theobald hatten das Kreuzgenommen; der letztgenannte war darauf zum Oberbefehlshabergewählt, aber, ehe er seine Gelübde erfüllen konnte, vom Todeereilt worden.

Auf den Rath des späteren Geschichtsschreibers des Kreuz-zuges, destrefslichenVersassers derOoruzuetscke Constantünopls",Gottfried von Villehardouin, der den Hof von Montferrat wohlauf seiner Reise nach Venedig besucht hatte, dessen Seemacht die

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