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Bonifaz von Montferrat, der Eroberer von Konstantinopel, und der Troubadour Rambaut von Vaqueiras
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Fahrt über's Meer unterstützen sollte, geschah es, daß die fran-zösische Ritterschaft beschloß, Bonifaz zu bitten, sich an ihreSpitze zu stellen. Der gefeierte Name und die hohe Persönlich-keit des Markgrafen ließen ihn als den für die große Unterneh-mung geeignetsten Führer erscheinen und schienen den Erfolg zuverbürgen. Ueberdies mußten die verwandtschaftlichen Beziehun-gen mit den Staufern und dem Herrscherhause Frankreichs, wiemit der Königsfamilie von Cypern (Jerusalem) und den by-zantinischen Kaisern die politische Bedeutung dieses Oberfeldhecrnerhöhen.

Nicht ungern erschien der hochgesinnte Markgraf in Soissonsund übernahm mit der Führerschaft in der auf den Sommer1202 festgesetzten Kreuzfahrt zur Ausrüstung derfelben die Hälfteder vom Grafen von Champagne hiuterlassenen beträchtlichenGeldsummen. Nicht gewillt noch gewohnt, sich Jemandem unter-zuordnen, mochte er schon damals Gedanken in seiner Brustnähren, die über die nächsten Zwecke des vom Papste so drin-gend betriebenen Zuges weit hinausgingen.

Nun ertönten die Kreuzlieder der Trouveres in Nordfrank-reich und der Trobadors in Montferrat zum Preise des heiligenUnternehmens und des hochherzigen Führers; während dortCono von Bethune und Hugo von St. Quentin ihre Kamps-weisen anstimmten, ließ sich auch Peire Vidal einmal wiedervernehmen, indem er zugleich auf die Rüstung der Castilianergegen die spanischen Mauren hinwies,das Paradies sei jedemsicher, der, um Gott zu dienen, mit dem Markgrafen über'sMeer ziehe." Peguilain und Folquet von Romans ludenihn ein, den Rühm der Montferrat im Orient zu erneuern; vonallen seinen Vasallen pries ersterer zumeist den MarkgrafenWilhelm Malaspina, daß er in Montferrat zuerst das Kreuz ge-