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Mein Schmuck sei Stahl und Holz und EisenzeugUnd meine Herberg Fußpfad und Gesträuch,
Mein Lied das Sirvantes und das Descort,
Ich selber der Bedrängten Schirm und Hort.
Zu ritterlichen Thaten gab besonders der Heereszug nachSicilien 1194 Veranlassung. Zumal bei Zaistrigo war es, woer in heftigem Kampsgewühl nicht von dem Markgrafen wichund dessen Schwager Malaspina retten hals. Bei Messina aberwandte er den gegen Bonisaz gezückten Dolch ab, und auch beiNandazzo, Paterno, Taormina, Pleza, Palermo nnd Calatagi-rona rühmt er sich unter den Ersten gewesen zu sein. ?s)
Feiert Rambant in seinen Sirvantes seinen heldenmüthigenFürsten, so galten seine Canzonen zumeist der Schwester desselben,Beatrice, Gemalin des Markgrafen Enrico II. von Carretto.Sie war die glänzendste Zierde des Hofes von Montferrat, „dieschönste Blume ihrer Zeit", wie Peguilhaiu sie heißt, „derenhohes Verdienst niemand nach Gebühr preisen könne", „die Ge-bieterin des Ruhms", wie sie Albert von Sisteron nennt.Ebenso liebenswürdig wie schön, fesselte sie sofort Rambaut'sbisher flüchtige Neigung; bis zu ihrem Tode blieb er ihr treuerdienender Ritter. „All mein Sehnen ist auf Euch, schöne, edleDame, gerichtet", singt er; „von Rubinen und Krystall, dünktmich, hat Gott Euch geschaffen." ?«) Einst hatte, so erzählt diealte Biographie der Troubadours,^) ihr Bruder Bonisaz,heimgekehrt von der Jagd, Beatrice besucht und bei ihr seinSchwert zurückgelassen. Da warf dieselbe ihr prächtiges Ober-gewand ab und belustigte sich damit, das schneidige Schwert indie Höhe zu werfen nnd wieder aufzufangen. Nambaut, der ander Thür lauschte, sah entzückt das kriegerische Spiel der neuenPallas; er hieß sie seitdem nur „mein schöner Ritter". Aber
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