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sprechend sie vor ihrem Oheim zu schützen, der sie so gewaltsamenterben wollte. Stracks ließet Ihr fünf Eurer besten Knappenaufsitzen, und dann ritten wir Nachts nach dem Abendessen da-von, Ihr, Guiette, Hugonetto von Alfaro, Bertaldo und ichselbst. Ich entführte sie ans dem Hafen, wo man sie eiuschiffenwollte; da erhob sich ein Geschrei zu Land und Meer, Fußvolkund Reiter stürmten hinter uns her; wild war der Ansturm, undwir warfen uns in die Flucht. Schon wähnten wir uns ge-rettet; da fielen uns die von Pisa an. Als wir diese unfernWeg kreuzen sahen, so viel Reiter im schnellen Trab, so vielschöne Rüstungen, blinkende Helme und Fahnen uns entgegen-stürmen, brauchte man nicht zu fragen, ob wir besorgt waren.Ihr aber verstecktet uns zwischen Banca und Finale; von allenSeiten hörte man manch' Horn und Clarin ertönen und dasFeldgeschrei erschallen. So vergingen zwei Tage, ohne Speiseund Trank; am dritten, als wir weiter zogen, stießen wir amPaß von Bellestar auf zwölf Bösewichte, die aus Raub aus-gingen. Wir waren rathlos; denn zu Roß war ihnen nichtbeizukommen. Da warf ich mich zu Fuß auf sie, und erhielt ichauch einen Lanzenstich durch das Koller, so verwundete ich dochdafür ihrer drei oder vier, so daß sie alle den Muth verlorenund umkehrten." So gelangt die siegreiche Schaar nach Nizza,Jacobina's Hand aber wird Anselmetto von Ceva zu theil, derdem Markgrafen Ventimiglia zurückgewonnen.
Daß Rambaut auch in den Fehdezügen gegen die lombar-dischen Guelfen Bonifaz zur Seite war, ist nicht zu bezweifeln.Sein Kriegsleben schildert er in folgender Canzone:
Galopp und Trab und Sprung und LaufUnd Wachsamkeit und Müh und LastNehm' ich fortan für Ruh und RastUnd halt in Hitz und Frost mich auf;
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