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au des Markgrafen Haus die Huld, welche des Herren eigeneSchwester Beatrice dem Fahrenden spendete? Nur einmal nochtrennte sich Faidit, um bald unter das Dach seines „Schatzes" I
zurückzukehren.")
Neben ihm hatte sich dort seit 1l94 ein anderer Gast aus 'der Provence aufgehalten, der nicht minder wunderliche als ge-niale Peire Vidal, dessen Abschiedslied von der Heimath
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(aus der Luft saug' ich Erquicken, die mein Land Provence sen-det,) eine der Perlen der provenzalischen Literatur und hochpoe-tisch von Diez wiedergegeben ist.") Wie fühlte nicht der Dich-ter, welcher bei seiner seltenen Begabung im Vaterland schwere 1Unbill erfahren, jenseits der Alpen sich erhoben, als ihn derMarkgraf mit „theurer Herr" begrüßte, einer Anrede, die nurritterlichen Erfindern zukam! Des Markgrafen Lob sei überall,so daß neues nicht weiter nach Gebühr preisen könne, so sanger; auch feierte er den Sieg, den die mit seinem Gönner ver-bündeten Pisaner über das stolze Genua erfochten. Freilich baldfühlte der ungebundene Provenzale sich unbehaglich in dem vonden barbarischen Deutschen mit Füßen getretenen Italien. Mochteer auch seinem Mäcen, der ihm sogar ein Landgut zugewiesenhatte, noch so eifrig zugethan sein, das ewige Säbelgerassel derFriesländer, wie er die Deutschen nennt, klang seinem Ohreebenso unharmonisch, wie die deutschen Lieder, welche er mit demGebell von Hunden vergleicht. Ein Guelfe mit Leib und Seeleverließ Vidal den Hof Bonifacios, der seinem Ideal, Richard I.von England, den Kerker nicht zu öffnen vermocht; er trieb sichweit in der Welt umher, bis er später (1202) wieder dem alten,unvergessenen Patron ein feuriges Kreuzlied widmete.")
(S6S)