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Bonifaz von Montferrat, der Eroberer von Konstantinopel, und der Troubadour Rambaut von Vaqueiras
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Las alte Dichterwort, daß Helden nur Helden zeugen, glänzendbewahrheiten, ein Wort, das später noch oft seinen Söhnen vonkecken Dichtern als Spiegel, wie als Sporn zu großen Thatenvorgehalten wurde.

Bonifacios Leb en läßt sich füglich in zwei Abschnitte,Hei-len: der erste reicht von 1183, woer^uerst urkundlich,erscheint,bi s 1200 , de r zwei te^MU da b i s 1207 . Haben wir für denletzteren, für die Geschichte des Eroberers von Konstautinopelund Königs von Thessalonich Bonifaz, zahlreiche Quellen voruns liegen, so wären wir dagegen für die erste Periode übelLerathen, müßten wir aus der im 16. Jahrhundert geschriebenenGeschichte der Montferrats von Benvenuto di S. Giorgio, b)den vereinzelten Maten italienischer Annalen und den spär-lichen Zeugnissen der Urkunden") unsere ganze Kunde von ei-nem Manne schöpfen, der Jahrhunderte lang unter den Romanenals erste Zierde des Ritterthums und Muster von Höfischkeit(courtoisis) gefeiert ward.

Denn diese Quellen bezeugen nur, daß Bonifaz, der 1186mit Kaiser Friedrich I. in Novara war, dessen Sohn und Nach-folger Heinrich VI. gleich nach seiner Thronbesteigung in Lodiaufsuchte und von demselben am 19. Januar 1191 die Lehendes wegen Straßenraubes geächteten und kurz zuvor gestorbenenMarkgrafen Albert von Jncisa, sowie im Dezember desselbenJahres Gamondo, Marengo und andere Orte zu eigen empfing.Auch Asti war ihm, dem treuesten Anhänger der hohenstaufischenSache, von seinem kaiserlichen Verwandten verliehen worden;aber erst die blutige Schlacht von Montiglio, am 19. Juni 1191,in welcher er selbst Wunder der Tapferkeit gethan, schien ihmden Besitz der trotzigen Welfenstadt zu sichern. Allein Mailandließ die alten Verbündeten nicht im Stich; und so begann eine

(SVS)