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lange Fehde zwischen dem Markgrafen, mit welchem Bergamo,Lodi und Como, die ghibellinisch gesinnten Städte sich zur Ver-nichtung der Mailänder vereint hatten, und den guelfischen Com-munen, eine Fehde, welche mit mancherlei Unterbrechungen bis1206 dauerte. Zweimal (1197 und 1199) waren die kriegfüh-renden Parteien nahe daran, Frieden zu schließen, aber immerentbrannte die Kampflust von neuem. Kaiser Heinrich, der dieSache seines uahen Verwandten als die seinige ansah, belehnteBonifaz und dessen Sohn am 5. Dezember 1193 auch mit derjungen Trotzburg Alessandria, die man in Cesarea umgetaufthatte; allein auch ihr Besitz ward ihm streitig gemacht. ImJanuar des folgenden Jahres finden wir ihn am Kaiserhofe zuWürzburg; seine Unterschrift in Heinrichs Urkunden folgt gleichaus die der deutschen Herzoge, ein Beweis, wie hoch die Stellungwar, die er einnahm. Nach Italien heimgekehrt, befehligt er mitMarkward von Anweiler, Herzog von Ravenna, das Heer, welchesSicilien den Hohenstaufen gewinnen sollte; als Heinrich VI. am20. November 1194 seinen siegreichen Einzug in Palermo hielt,ritten ihm zur Seite sein Bruder Philipp von Schwaben, HerzogLudwig von Bayern, Pfalzgraf Konrad der Hohenstaufer undMarkgraf Bonifaz von Montferrat.") Dann sehen wir ihn1196 den Kaiser, der nach Deutschland zurückgekehrt, in Piacenzabewillkommnen, und 1197 belehnt er den Markgrafen von Sa-luzzo, seinen Neffen.
Das ist Alles, was uns über Bonifacios Thun und Treibenbis 1200 jene Quellen melden. Fürwahr wenig genug, um da-rauf allein hin das Urtheil zu unterschreiben, welches die Blütheder sranzösichen Ritterschaft über ihn fällte, „er sei einer der ge-feiertsten Fürsten seiner Zeit, der keinem Könige nachstehe, nurdaß ihm die Krone mangele". Aber klarer schon wird uns das-
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