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Bonifaz von Montferrat, der Eroberer von Konstantinopel, und der Troubadour Rambaut von Vaqueiras
Entstehung
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als intellektuellen Urheber jener Schandthat bezeichnet« und dar-aus den wichtigsten Punkt in seiner Anklage gegen den Schutz-patron der deutschen Welfen und der Rebellen Siciliens herleitete,ist bekannt.?) Konrads Wittwe ging stracks ein neues Ehe-bündniß mit Heinrich von Champagne ein, der kraft desselbenden Köuigstitel annahm; aus Jsabellas erster Ehe stammte dieeinzige Tochter Maria von Montferrat, Gattin Johanns vonBrienue, des Kaisers von Konstantinopel und Mutter jener Jo-lanta, welche des Hohenstaufers Friedrich II. Weib ward und^.ihm die Krone von Jerusalem zubrachte.

Die väterliche Markgrafschaft ging dagegen, da im HauseAlerams der Franken salischer Brauch galt, auf den jüngstenBruder Bonisacio II. über; denn zwei andere Söhne WilhelmsII-, Otto und Friedrich, kamen nicht in Betracht, da sie dengeistlichen Stand gewählt hatten. Bonifaz war nie in Palästinagewesen; alle Angaben, die ihn dort bis 1191 kämpfen unddann erst heimkehren lassen, beruhen auf Verwechselung zwischenihm und seinem Bruder oder Vater, für den er bereits 1183zeitweilig die Regentschaft von Montferrat geführt hatte. Dorthatte er auch Eleonora von Savoyen, des Grafen Guidoguerravon Ventimiglia junge Wittwe geheirathet, die ihm einen Sohn,nach demAlten" Wilhelm genannt, und eine Tochter Agnesgebar. Gering erschien dem hochstrebendem Geiste des neuenHerren, der damals (1192) 38 Jahre zählen mochte, jenes Erb-theil seines Vaters und Bruders. Aber er überkam zugleich einanderes Erbtheil aus dem Orient, die heilige Pflicht der Rachefür die blutigen Manen des in Byzanz von den griechischenKetzern vernichteten Rainer, des in Palästina von den Ungläu-bigen erdolchten Konrad. Und schwer genug sollte bald seinHeldenarm solche Schuld ahnden; sollte sich doch auch an ihm

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