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Fafnirs Herz ans Feuer; ich will es zu essen haben nach diesemTrunk. — Als der Saft aus dem Herzen schäumte, rührte Si-gurd daran, um zu prüfen, ob es gar sei. Da verbrannte er sichund steckte den Finger in den Mund. Doch sobald FafuirsHerzblut auf seine Zunge kam, verstand er die Sprache der Vö-gel und hörte, wie Adlerweibchen über ihm davon sprachen, daßRegin in verstelltem Schlaf mit sich Rath halte, wie er Sigurdverderbe. Da gieng Sigurd hin und hieb Regin das Haupt ab.So war der Fluch an Hreidmar und seinen Söhnen erfüllt undheftete sich nun an den jungen Helden, der in des Wurmes La-ger von dem Horte Besitz nahm.
Darauf ritt Sigurd weiter, südwärts gen Frankenland. Dasah er auf einem Berg ein loderndes Feuer und in dem Feuereine Schildburg. Er ritt furchtlos hindurch und fand einen Ge-wappneten in tiefem Schlaf. Er zog ihm den Helm ab undsah nun, daß es ein Weib war. Ihr Ringpanzer umschloß sieso fest, als wäre er ans Fleisch gewachsen. Da ritzte er ihnmit dem Schwerte auf, und nun — da der Schlafdorn heraus-fiel — erwachte sie mit segnenden Worten. Lange lauschte erihren Reden und sprach daun: Niemand lebt so weise wie du,und das schwöre ich, daß ich dich haben will; denn du bist nachmeinem Sinne. — Und sie erwiderte: Sollte ich wählen unterallen Helden der Welt, so wählte ich dich. — Das befestigtensie unter sich mit heiligen Eiden, und Sigurd verlobte sich derJungfrau mit dem kostbarsten Ring seines Hortes. Es war derFluchring Andvaris.
Dann ritt er auf seinem goldbeladenen Roß nach einer Kö-mgsburg am Rhein. Dort herrschte Giuki (Gibich); der hattevon seiner Gemahlin Grimhild drei Söhne, Gunnar (Günther),Högni (Hagen) und Guttorm und eine Tochter Gudrun (dieKriemhild des Nibelungenliedes). Sigurd wurde von Giuki
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