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ihn aufrecht und überschütteten ihn von außen. Aber als allesGold verbraucht war, gewahrte Hreidmar noch ein unbedecktesBarthaar, und Odin mußte Andvaris Ring vom Finger ziehen,um den Vertrag nicht zu brechen. Darauf giengen die Göttermit schlimmen Weissagungen von dannen.
Hreidmar nahm all das Gold als Buße für seinen Sohn;Regin und Fafnir aber verlangten ihren Theil daran als Bru-derbuße. Da ihnen der Alte den verweigerte, verschwuren siesich gegen ihn. Fafnir ermordete den Vater im Schlaf und be-mächtigte sich des Hortes; den Bruder aber, der nun seinen Antheilforderte, jagte er mit Todesdrohungen hinweg. Dann fuhr Fafniraus die Gnitaheide, wühlte sich dort ein Bette und legte sich inDrachengestalt über den Hort.
Regin, der an den Königshof von Dänemark geflohen war,reizte nun seinen Zögling Sigurd zum Kampf mit dem Drachen.Sigurd verlangte von ihm ein Schwert, und Regin schmiedeteeines. Das zerschlug aber der junge Held auf dem Amboß undebenso ein zweites. Da ließ er sich von seiner Mutter dieStücke des Schwertes Gram (Zorn) geben, das Odin einst seinemVater Siegmund verliehen hatte; daraus schmiedete ihm Reginein neues Schwert, dessen Schneiden wie Feuer flammten. Si-gurd hielt es ins fließende Wasser, und es zerschnitt eine da-gegen schwimmende Wollflocke; dann gieng er in die Schmiedeund zerspaltete damit den Amboß bis aus den Grund, ohne daßes schartig wurde. Mit diesem Schwert stellte sich Sigurd ineine Grube auf dem Wege, wo der Drache zum Wasser zu krie-chen Pflegte, und durchstach ihn von unten. Sterbend krümmtesich Fafnir und sprach: Das klingende Gold, das gluthrothe Gut,dir werden die Ringe zum Mörder. — Nun kam Regin herzu,schnitt dem Drachen das Herz aus und trank von seinem Blut.Dann sprach er zu Sigurd: Ich will schlafen gehen; halte du
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