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hierfür die Ursache nahe. ^Die Bahn, auf welcher im lufterfülltenRaum ein Gasmolecül von einem Punkte zum andern gelangenkann, ist ja keine freie, es muß sich seinen Weg durch ein un-endliches Gedränge von Theilchen suchen, die durch und widereinander fliegend dasselbe aufhalten, zurückwersen, es tausend undaber tausendmal nach andern Richtungen ablenken. Machen wirdie Probe auf das Exempel: Wenn unsere Erklärung richtig ist,so muß im luftverdünnten Raume die Bewegung der Gastheil-chen eine weniger gehemmte sein. In der That erfolgt unterdem Recipienten der Luftpumpe die Verdunstung einer Flüssigkeitbedeutend rascher als in freier Luft.
Wie von der Dichte der Luft die Beweglichkeit der in ihrenthaltenen Sauerstofsmolecüle abhängt, lehren auch die inte-ressanten Versuche Tyndalls und Franklands, betreffend die Ver-brennungserscheinungen im Thale und auf der Höhe, in ver-dichteter und verdünnter Luft. Sie fanden, worüber sie zuersterstaunt waren, daß in Chamounix innerhalb einer Stunde voneiner Stearinkerze nicht mehr verbrannte als oben auf der Höhedes Montblanc; und weiter fortgesetzte Versuche führten Franck-land zu der Entdeckung, daß die Stearinquantität, welche ineiner gegebenen Zeit von einer Flamme verzehrt wird, ganz un-abhängig ist von der Dichte der Lust, sogar wenn diese sehr be-trächtliche Veränderungen erleidet. In ein paar Worten giebtTyndall die Ursache so an ^): Obwohl durch ein Zusammen-pressen der Luft die Zahl der activen Theilchen, (des Sauerstoffsnämlich) welche mit der Flamme in Berührung kommen, ver-mehrt wird, so wird in beinah gleichem Maße ihre Beweglichkeitvermindert und die Verbrennung verzögert.
Ich müßte fürchten, zu tief in's Theoretische der Physikhineinzugerathen, wenn ich ausführlich Nachweisen wollte, wieauch die Erscheinungen der Spectralanalyse mit der Theorie dermolecularen Stöße, wie man wohl auch die gesammte Gas-
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